Läuse – Was tun?

Sie treten immer wieder auf, auch an unserer Grundschule sind sie ständige Gäste. Wir möchten, das unsere Schüler frei werden von den Kopfläusen, dazu brauchen wir jedoch Ihre Mithilfe.

Kopfläuse sind kein Grund zur Panik!
Sie übertragen keine Krankheiten, sind aber unangenehm und lästig. Vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindertagesstätten, wo Kinder täglich in engem Kontakt sind, verbreiten sie sich leicht weiter und sorgen oft für Aufregung.

Verlausung ist keine Angelegenheit der persönlichen Sauberkeit, denn auch auf einem hygienisch einwandfrei gepflegten Kopf können sich die Läuse wohl fühlen und vermehren. Der Hauptgrund für die zunehmende Verlausung ist Unkenntnis der Übertragung, Vermehrung und Bekämpfung der Schmarotzer. Die Übertragung der Kopfläuse erfolgt von Mensch zu Mensch durch Überwandern der Parasiten von einem Kopf zum anderen. Auch über verlauste, nebeneinanderhängende Kopfbedeckungen oder über gemeinsam benutzte Kopfunterlagen, Decken, Kämme, Haarbürsten, Spieltiere und dergleichen ist eine Weiterverbreitung möglich. Wenn Sie bei Ihrem Kind oder bei sich selbst Läuse oder Nissen in den Haaren finden, müssen die Haare behandelt werden. Hierfür gibt es verschiedene chemische Läusemittel (Insektizide), die Sie rezeptfrei in der Apotheke erhalten. Lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker beraten, welches Präparat für Sie geeignet ist. Lesen Sie die Hinweise auf der Packungsbeilage sorgfältig durch.

Wenn Sie einen Läusebefall feststellen, darf Ihr Kind nicht zur Schule gehen. Informieren Sie uns umgehend. Kinder dürfen erst dann wiederkommen, wenn eine Weiterverbreitung der Läuse durch sie nicht mehr befürchtet werden muss. 

Hier ein Eltern-Merkblatt des Robert Koch Institutes zum Schutz und zum Umgang mit Infektionskrankheiten:

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IfSG/Belehrungsbogen/belehrungsbogen_node.html