Montessori Pädagogik

 

Kernstück der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit, die an unserer Schule in allen Klassenstufen mindestens zwei Unterrichtsstunden täglich umfasst. Hier dürfen die Schüler/innen selbständig ihre Arbeit wählen.

Jede(r) entscheidet auf der Grundlage des pädagogischen Angebotes (vorbereitete Umgebung), seines Interesses und seiner Fähigkeit, was er bearbeiten will, wie lange er sich dieser Arbeit widmet, in welchem Tempo er voranschreitet und ob er die Arbeit alleine oder kooperativ mit einem Partner oder einer Gruppe durchführt.

In Bezug auf die zu erarbeitenden Lerninhalte gilt der Berliner Rahmenplan. Auch Klassenarbeiten müssen in der in Berlin üblichen Anzahl geschrieben werden.

In den Klassenstufen 1-4 erhalten die Kinder keine Notenzeugnisse, sondern verbale Beurteilungen (Lernentwicklungsberichte).

Im Rahmen des Schulversuchs werden seit 2004 auch für die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 Leistungsbeurteilungen ohne Noten erteilt.

Lediglich für den Übergang in andere Oberschulen werden die Noten des 2.Halbjahres Klasse 5 und des 1. Halbjahres Klasse 6 erfasst und für die Förderprognose genutzt.

SchülerInnen, die an der Oberstufe unserer Gemeinschaftsschule weiter lernen, benötigen keine Noten in Klasse 5 und 6.

Am Ende des Schuljahres erhalten die SchülerInnen ein komprimiertes Pensenbuch und präsentieren vor Eltern, Kindern und Lehrern ihre Portfolioarbeit, die ebenfalls beurteilt wird.

Selbstverständlich beteiligen wir uns an standardisierten, landesweiten Vergleichsarbeiten (wie u.a. VERA, Känguru der Mathematik e.V.)

Als 1. Fremdsprache bieten wir Englisch an. Englisch wir in altershomogenen Gruppen unterrichtet.

Sonderpädagogische Fördermaßnahmen finden im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts statt.

Zur Schulprofilierung nutzen die Klassen 5/6 zusätzlich zwei Stunden (statt WUV) für Portfolioarbeit im Rahmen unseres Schulversuches.

Das Lehrerkollegium zeichnet sich ein überdurchschnittliches pädagogisches Engagement und Teamfähigkeit aus.